Über mich ...
Körbe und Weiden, so lange ich denken kann.
Eigentlich ...
... bin ich schon mein ganzes Leben lang von Weiden und Körben umgeben, denn ich hatte das Glück, in einem kleinen Dorf in Hohenlohe in eine Familie geboren zu werden, in der schon mein Urgroßvater Korbmacher war. Ich bin mit dem Handwerk aufgewachsen und schließlich wieder zu ihm zurückgekehrt.
Zunächst führte mich mein Weg aber in die Welt der Wissenschaft und der Lehre. Ich habe in Heidelberg und Rom Kunstgeschichte, Altgermanistik und Archäologie studiert und lange in der Erwachsenenbildung, der Museumspädagogik und der Ausstellungskonzeption gearbeitet.
Im hohen Norden, im niedersächsischen Oldenburg, wohin mich meine Arbeit 2001 geführt hatte, wollte es der Zufall, dass ich mich mit alten Gewerken beschäftigen konnte und so der Korbmacherei wieder begegnet bin.
Der Wunsch, in Ruhe mit den Händen zu arbeiten und greifbare Dinge entstehen zu sehen, führte dann endgültig zurück zum Kunsthandwerk und zur eigenen Werkstatt, mit der ich 2024 auf einen denkmalgeschützten Resthof in Bornreihe im Teufelsmoor ziehen konnte.
Von Anfang an durfte ich von zahlreichen Korbmacherinnen und Korbmachern im In- und Ausland lernen und mich in dieser wunderbaren alten Handwerkskunst kontinuierlich weiterbilden.